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Heuschnupfen und Allergien – die nervigen Begleiter des Sommers

So lindert ihr die Symptome von Heuschnupfen effektiv

Ständiges Niesen, die Augen tränen und der Gaumen juckt. Die Heuschnupfen- und Allergiezeit hat längst begonnen und plagt den ein oder anderen trotz des herrlichen Wetters. Hier erfahrt ihr, welche Tipps bei einer lästigen Allergie für Linderung sorgen können, sodass ihr die Heuschnupfenphase besser übersteht!

Heuschnupfen (Pollinosis) bezeichnet eine Allergie gegen Pollen, genauer gesagt gegen den Blütenstaub bestimmter Pflanzen. Besonders Gräser- und Getreidepollen, aber auch frühblühende Bäume wie Hasel, Erle und Birke sowie einige Kräuter sind oftmals für allergische Reaktionen verantwortlich.

Obwohl sich immer mehr Mensch mit Heuschnupfen plagen, ist nicht ganz klar, wie genau es zu diesem Phänomen kommt. Neben genetischen Faktoren, spielen laut Forschern auch die Lebensweise, sowie individuelle Lebensbedingungen eine große Rolle. Paradoxerweise wird vermutet, dass die zunehmende Hygiene das menschliche Immunsystem nicht ausreichend fordert und es daher zu einer Überreaktion auf harmlose Stoffe im häuslichen und beruflichen Umfeld kommt, die schließlich Allergien auslösen.

Eine weitere Hypothese besagt, dass Pflanzen in Industriegebieten und Städten zunehmend „Stress“ in Form von Boden- und Luftschadstoffen, Asphaltversiegelungen und Nährstoffmängeln ausgesetzt sind. Als Folge bilden die Pflanzen „aggressivere“ Pollen,  um sich trotz widriger Umweltbedingungen weiterhin fortpflanzen zu können. Auch der Klimawandel soll hier laut Experten als Ursache eine Rolle spielen.

Wer als Allergiker nicht direkt auf Medikamente zurückgreifen möchte, kann folge Tipps befolgen:

  • Allergene meiden: Wer weiß, gegen welche Polen und Blüten er allergisch ist, sollte diese unbedingt meiden und darauf achten diese auch nicht in Form von Nahrungsmitteln, Kosmetik oder anderen Produkten dem Körper auszusetzten.
  • Abends Haare waschen: Pollen gelangen über den Tag verteilt in unsere Haare. Wer also nicht vor dem Zubettgehen duscht und seine Haare wäscht, trägt diese mit auf sein Kopfkissen.
  • Richtig lüften: Nach einem längeren und heftigen Regenguss setzen sich die Pollen ab und der Moment kann genutzt werden, um zu lüften.
  • Verzichte auf bestimmte Lebensmittel: Während der Heuschnupfenzeit ist dein Immunsystem besonders anfällig. Achte daher darauf in dieser Zeit besonders auf deine Ernährung und verzichte auf Lebensmittel, die zur Reizung beitragen. Hierzu zählen unter anderem Äpfel, Erdbeeren und Nüsse. Auch Eiweißprodukte können in bestimmten Fällen allergische Reaktionen verstärken.
  • Verzichte auf Alkohol: Alkohol entzieht deinem Körper Flüssigkeit, was die Symptome einer Allergie verstärken kann. Außerdem enthält Wein Sulfite und Histamin, die gegebenenfalls die Reaktion auf Pollen zusätzlich intensivieren können.
  • Brille statt Kontaktlinsen: Da Pollen an der Oberfläche der Kontaktlinse kleben bleiben können, werden die Augen zusätzlich gereizt und belastet. Trägst du hingegen eine Brille, kann diese einige der Pollen von den Augen fernhalten.
  • Schwarzkümmelöl: Es soll wahre Wunder wirken und Heuschnupfen-Beschwerden lindern. Da das Öl reich an gesunden Fettsäuren ist, wird ihm eine entzündungshemmende und antiallergische Wirkung zugeschrieben.
  • Manuka Honig: Laut verschiedener Ernährungswissenschaftler können die Symptome und Beschwerden von Pollenallergien mit Manuka Honig reduziert werden. Der inzwischen recht bekannte Honig aus Neuseeland enthält den wertvollen Wirkstoff Methylgloxal (MGO), der sich als besonders wirksam bei der Bekämpfung von hartnäckigen Verschleimungen erwiesen hat. Methylgloxal kommt in der Regel in allen Honigsorten vor, doch in Manuka Honig ist er besonders hoch konzentriert. In der pollenfreien Zeit empfiehlt es sich daher, vorbeugend täglich einen Teelöffel des kostbaren Honigs einzunehmen. In der akuten Heuschnupfenzeit sollen sogar zwei bis drei Teelöffel über den Tag vernascht werden. Dabei ist es wichtig, den Honig langsam im Mund zergehen zu lassen, sodass die Schleimhäute ihn gut aufnehmen können.

Wer sich also auch gerade wacker durch die Pollenphase schlägt, dem sei gesagt, es gibt viele Möglichkeiten, um die Beschwerden in Zaum zu halten. Immer wieder verschwindet Heuschnupfen auch im Laufe des Alters. Achte daher auf eine gesunde und präventive Ernährungsweise, sodass dein Körper gestärkt die Allergiezeit übersteht.

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