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GIF me more: Der Oldtimer unter den Grafikformaten

Retro & populärer denn je

Wir schauen Filme in 4K-Bildqualität, schießen mit unserer Handykamera gestochen scharfe Bilder, bearbeiten Schnappschüsse mit den schönsten Filtern für Instagram und teilen Boomerangs. Doch ein Internet-Phänomen kommt einfach nie aus der Mode – die Rede ist von GIFs, ein Grafikformat aus dem Jahr 1987. Für jede Situation, jeden Anlass gibt es ein passendes sogenanntes „Graphics Interchange Format“.  Absolut retro und wahrscheinlich gerade deswegen immer noch so populär.

Auch ihr habt bestimmt schon einmal einen  hüpfenden Minion oder die klatschende Nicole Kidman als witzige Reaktion auf eine Nachricht verschickt. GIFs sind einfach nicht aus dem Internet wegzudenken. Ende der 80er erfand der US-Computerwissenschaftler Steve Wilhite das GIF für den Internet-Pionier Compuserve. Schon damals konnten die Animationen durch die geringen Datenmengen problemlos im Netz verbreitet werden. So wird auch heute das einheitliche Format der Wackelbilder von jedem Browser und jeder Plattform unterstützt. Mit 256 Farben ist die Darstellung der GIFs zwar alles andere als high-quality, doch auf alle Fälle Kult.

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Paradies der Zappelbilder

Smartphone-Nutzern wird es mittlerweile leicht gemacht: Videos können über WhatsApp ohne Zusatzsoftware in GIFs umgewandelt werden und auch über iMessage lassen sich die Wackelbilder ohne zusätzliche App verschicken. Kein Wunder also, dass GIFs tagtäglich milliardenfach verbreitet werden. Eine Goldgrube für alle GIF-Liebhaber nennt sich Giphy. Rund 3 Milliarden GIFs werden hier jeden Tag abgerufen und durch Einbetten der Codes im Netz geteilt. Wer in der nicht enden wollenden Bibliothek der Animationen stöbert, stößt auf zwinkernde George Clooneys, tanzende Kätzchen oder die jubelnde Angela Merkel – GIFs gibt es zu jeder Situation und Emotion.

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Die Idee zu der GIF-Suchmaschine kam Alex Chung und Jace Cook 2013 und so kann heutzutage jeder ganz simpel seine eigenen Bilder hochladen und passende GIFs teilen. Mit der gleichnamigen Giphy App funktioniert gleiches auch auf mobilen Endgeräten. Giphy Cam wandelt eigene Videos außerdem schnell und einfach in GIFs um. Eine neue Stufe der GIFs wartet mit TuneMoji, denn die App ermöglicht erstmals das Teilen der Wackelbilder mit Sound. Ein Ende dieses Phänomens ist also noch lange nicht in Sicht.

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