Superfood Ingwer
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Ingwer – scharfe Knolle mit großer Wirkung

Die Wunderwurzel aus Südostasien

Ingwer gehört seit einiger Zeit in meine Küche wie Salz und Pfeffer. Ob als Tee aufgebrüht, in asiatischen Gerichten  oder in süßen Gebäcken – die Knolle kommt bei mir nicht nur wegen ihres Geschmacks zum Einsatz, sondern auch aufgrund ihrer entzündungshemmenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften. Bei welchen Problemchen Ingwer helfen kann und weshalb die Wunderknolle zu einem beliebten Hausmittel geworden ist, erfahrt ihr hier!

Ingwer wird seit Jahrtausenden im tropischen Südostasien angebaut. Die wirksamen Inhaltsstoffe stecken im Wurzelstock der Pflanze. Neben den Scharfstoffen Gingerol und Shogaol enthält er auch ätherisches Öl mit den Substanzen Zingiberen, Curcumen und beta-Eudesmol. Bei frischem Ingwer ist der Kalium- und Magnesiumgehalt besonders hoch und auch durch die Vitamine B und C kann die Knolle punkten. Die enthaltenen Flavonoide, welche antioxidativ, krebs- und entzündungshemmend wirken sollen, machen den goldgelben Ingwer ebenso wertvoll. Zudem ist Ingwer eine wichtige Quelle für Spurenelemente wie Kupfer, Mangan, Zink und Eisen.

Ingwer als Helfer bei Übelkeit

Bei der Behandlung von Magenproblemen ist die asiatische Wurzel besonders beliebt. Die enthaltenen Scharfstoffe bewirken, dass der Körper mehr Verdauungsenzyme ausschüttet, wodurch mehr Magensäure gebildet und der Magen-Darm-Trakt angeregt wird. Übelkeit und Brechreiz werden gelindert, sodass Ingwer auch bei Reiseübelkeit gerne zum Einsatz kommt. Ingwertee in kleinen Schlucken zu trinken oder auf einem Stückchen Ingwer zu kauen lindert das Unwohlsein auf Reisen. Zudem sorgen die Scharfstoffe für ein wohliges Gefühl im Bauch und regen auch den Appetit an.

Immun-Booster

Wer spürt, dass ein Infekt im Anmarsch ist oder lästige Erkältungssymptome lindern möchte, sollte ebenso zum Ingwer greifen. Das ätherische Öl Cineol hat eine schleimlösende und antibakterielle Wirkung und wird daher zur Behandlung von Erkältungen eingesetzt. Scharfstoffe regen zudem die Durchblutung an und wärmen den Körper von innen. Der scharfe Geruch des Ingwertees befreit die Atemwege und die wertvollen Inhaltsstoffe der Knolle stärken die Abwehrkräfte. Gerade bei Halsschmerzen wirkt Ingwertee antibakteriell und schmerzlindernd.

Natürliches Schmerzmittel

Da die Struktur des Gingerols mit Acetylsalicylsäure vergleichbar ist, das beispielsweise in Aspirin vorkommt, soll Ingwer auch Kopf- und Muskelschmerzen lindern können. Das ätherische Öl hemmt die Wirkung des schmerzauslösenden Enzyms Cyclooxygenase, sodass Verspannungen, Halsschmerzen und leichte Migräne mit Ingwer behandelt werden können.

Tee, Dragee & Co.

Am einfachsten und schnellsten kann Ingwer in Form eines frisch aufgebrühten Tees eingenommen werden. Hierzu die Knolle waschen und in kleine, dünne Scheiben schneiden. Die Schale muss nicht entfernt werden, da hier die wichtigen Vitamine und Spurenelemente sitzen. Anschließend mit heißem Wasser übergießen, denn so bleiben die Inhaltsstoffe am besten erhalten. Den Tee gut ziehen lassen, damit sich die ätherischen Öle und Scharfstoffe entfalten können.

Als konzentriertes Öl kann Ingwer beispielsweise bei Kopfschmerzen auf die Schläfen aufgetragen werden. In Pulverform ist es in Kapseln enthalten, die bei Magen-Darm-Beschwerden Übelkeit und Schmerzen lindern sollen. Dragees und Bonbons helfen bei lästigen Halsschmerzen.

Wer sich einen gesunden Ingwer-Shot zubereiten möchte, schaut am besten hier vorbei:

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