Hände-Waschtag
Allgemein,  Healthy Lifestyle

Internationaler Hände-Waschtag

Handyhygiene zum Schutz vor
krankmachenden Keimen

Nach dem Klogang vor dem Essen – dieser gut gemeinte Spruch aus Kindertagen ist mir noch heute im Kopf und auch ihr könnt ihn bestimmt vollenden und beherzigt das Händewaschen im Alltag als selbstverständliche Hygienemaßnahme. Um auf die Bedeutung der Handhygiene hinzuweisen, hat die Weltgesundheitsorganisation 2008 den Internationalen Hände-Waschtag ins Leben gerufen, der seitdem jährlich am 15. Oktober stattfindet.

Schutz vor krankmachenden Keimen

Rund eine halbe Minute nimmt das gründliche Händewaschen in Anspruch – wer dabei zweimal Happy Birthday gedanklich mitsingt, ist also auf der sicheren Seite. Warmes Wasser sorgt dabei übrigens für ein um 5 Prozent saubereres Ergebnis als kaltes Wasser, da es die Poren der Haut öffnet. Die Seife sollte beim einmassieren der Handflächen und Finger außerdem richtig schäumen, damit die Tenside richtig wirken können. Um Keime und Krankheitserreger abzuwaschen ist es wichtig, die Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume, die Daumen und auch die Fingernägel einzureiben und unter fließendem Wasser abzuspülen. Da sich in einer feuchten Umgebung Mikroorganismen besser halten und vermehren können, gehört auch das Abtrocknen der Hände zum Waschritual dazu. Einmalhandtücher sind in öffentlichen Toiletten dabei der sicherste Weg, da auch Handtücher von Keimen belastet sein können.

Natürliches Hygieneritual oder Zwang?

Logisch, nach dem Besuch des stillen Örtchens ist das Händewaschen Hygienemaßnahme Nummer 1 und ein ganz natürliches Ritual. Beim Betreten und Verlassen eines Krankenhauses ist sogar gründliches Desinfizieren angesagt. Im Alltag verspüre ich oftmals auch nach dem Griff an die Türklinke, die Haltestange im Bus oder nach dem Händeschütteln den Drang, meine Hände zu waschen. Wenn dieses Verlangen jedoch den Alltag bestimmt und nach jeder Handlung auftritt, kann auch eine Zwangsstörung dahinterstecken.

Wenn die Furcht vor Verunreinigung den Alltag bestimmt

Grund für das zwanghafte, oft minutenlange Händewaschen ist häufig die Angst, von Dingen und Menschen kontaminiert zu werden. Betroffene befürchten, dass der Kontakt mit Stoffen wie Blut, Chemikalien, mit dem Fußboden, Gegenständen im öffentlichen Raum, Müll, Tieren usw. verunreinigend wirkt. Meist ist die Vorstellung vorherrschend, dass schon eine kleine Menge des verunreinigenden Stoffes schweren Schaden anrichtet. Diese Kontaminierungsangst bezieht sich oftmals nicht nur auf die eigene Person, sondern auch auf die Befürchtung, dass der gesamte Raum oder alle persönlichen Gegenstände verunreinigt werden. Auch die Angst, die eigene Verunreinigung auf andere Menschen zu übertragen kann hinzukommen. Mit exzessiven Wasch- und Reinigungsritualen versuchen Betroffene häufig, das Unbehagen zu mindern. Diese Zwangshandlungen schränken nicht nur den Alltag ein, sondern schaden auch massiv der Haut.

Online schnell & einfach Hilfe finden

Als wirksamste Hilfe bei Zwangsstörungen hat sich u.a. die kognitive Verhaltenstherapie erwiesen. Da Betroffenen ihr zwanghaftes Verhalten meist peinlich ist und der Weg zum Therapeuten oftmals große Überwindung kostet, sehen viele Betroffene eine Online-Beratung als schnelle und einfache Chance, der Angst entgegenzutreten. Auf www.mentavio.com – Deutschlands größter Online-Plattform für psychologische Beratung – können Hilfesuchende Gespräche mit einem Therapeuten ganz unkompliziert und schnell per Videokonferenz, Telefon, Chat oder E-Mail vereinbaren. Oft auch außerhalb der sonst üblichen Praxiszeiten und ohne, dass jemand davon erfahren muss, denn gerade Zwangsstörungen sind oftmals mit großer Scham verbunden. Ein breites, barrierefreies Therapieangebot, ohne Stigmatisierung für die Hilfesuchenden macht das Angebot für viele attraktiv: Bislang haben sich mehr als 240 Psychologen, Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie registriert und sind damit auch online für Ratsuchende erreichbar: www.mentavio.com

Um die Angst vor krankmachenden Keimen ging es auch in unserem letzten Beitrag.
Hier lest ihr, wie groß die Ansteckungsgefahr auf öffentlichen Toiletten, in Bus & Bahn wirklich ist.

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