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Hormone – Aufgaben und Relevanz

Wie Hormone unseren Körper beeinflussen

Hormone sind jedem ein Begriff, trotzdem kennen viele ihre Aufgaben nicht. Hormone sind chemische Botenstoffe, die sich in Drüsen bilden. Sie steuern Vorgänge wie Atmung, Blutdruck, Stoffwechsel, Schwangerschaft und Sexualfunktion. Es wird eingeteilt in: Glückshormone, Stresshormone, Sexualhormone, Schilddrüsenhormone und Stoffwechselhormone.

Wie glücklich wir uns fühlen, steuern vor allem die Glückshormone. Ihre Wirkung beeinflusst unser psychisches und physisches Wohlbefinden. Deshalb werden sie häufig als „körpereigene Drogen“ bezeichnet. Vor allem jetzt zur Frühlingszeit läuft die Produktion verschiedener Glückshormone auf Hochtouren. Daher auch der Begriff „Frühlingsgefühle“. Die endokrinen Drüsen produzieren die meisten Hormone und geben sie ins Blut ab. Über den Kreislauf erreichen sie die Stellen im Körper, an denen sie wirken sollen. Wichtige endokrine Drüsen sind: Bauchspeicheldrüse, Keimdrüsen, Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Nebennieren, Hypophyse. Dagegen werden die sogenannten Gewebshormone nicht in Drüsen gebildet, sondern in einzelnen Zellen. Gewebshormone wirken an Ort und Stelle, indem sie die benachbarten Zellen beeinflussen. Außerdem gibt es Organe, die zusätzlich zu ihrer eigentlichen Funktion auch Hormone bilden, wie zum Beispiel die Nieren.

Unser Körper produziert fünf Glückshormone:

Endorphine

Endorphine sind Botenstoffe und werden in den Hirnarealen Hypophyse und Hypothalamus produziert. Sie dienen in Notsituationen als Schmerzlinderer und lösen bei positiven Ereignissen Glücksgefühle aus. Endorphine docken an die Rezeptoren und lösen damit eine Art Rausch aus. Außerdem regulieren sie das Hungergefühl, unsere Stimmung und die Produktion der Sexualhormone.

Serotonin

Serotonin ist ein Neurotransmitter. Es wirkt im zentralen und peripheren Nervensystem. Außerdem beeinflusst es unser Schmerzempfinden, Schlaf- und Sexualverhalten sowie unseren emotionalen Zustand.

Dopamin

Dopamin ist ebenfalls ein Neurotransmitter. Es wird im Nebennierenmark gebildet und dient als Vorstufe von Noradrenalin. Dopamin wird häufig gemeinsam mit Serotonin ausgeschüttet. Es ist ausschlaggebend für unser Glücksempfinden und sorgt dafür, dass Gefühle und Empfindungen weitergeleitet werden. Außerdem steuert es die Durchblutung der Organe und gibt Impulse an die Muskeln weiter.  

Oxytocin

Oxytocin ist bekannt als „Kuschelhormon“. Es wird im Hypothalamus gebildet und von der Hypophyse bei Berührung und Streicheln ausgeschüttet. Es fördert die emotionale Bindung zwischen Partnern, sowie zwischen Mutter und Kind. Oxytocin spielt eine wichtige Rolle während der Schwangerschaft und Geburt, da es die Wehen auslöst und die Milchbildung fördert. Weitere Wirkungen sind die Minderung von Angst und Stress, die Förderung des allgemeinen Wohlbefindens und die Steigerung kognitiver Empathie.

Phenethylamin

Diese Vorgängerverbindung von Dopamin und Adrenalin ist eher unbekannt. Die Ausschüttung kann körperliche wie psychische Ursachen haben. Phenethylamin sorgt für unsere Lust- und Glücksempfindungen, wie zum Beispiel das Kribbeln im Bauch beim Verliebtsein. Es kann die Ausschüttung von Dopamin anregen und dadurch Glücksgefühle verstärken. Beim Sport sorgt es für gute Laune und ein Stimmungshoch.

Aber nicht nur die Glückshormone haben wichtige Aufgaben. Lies dir diesen Beitrag durch, wenn du mehr über Stresshormone erfahren möchtest: https://www.futura-sciences.com/de/was-sind-stresshormone_8424/

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