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LinkedIn-Marketing

Tipps für ein erfolgreiches Unternehmensprofil auf LinkedIn

Mittlerweile sind die meisten Unternehmen auch auf den gängigen Karriereplattformen aktiv. LinkedIn ist darunter mit über 720 Millionen Nutzern das weltweit größte Netzwerk. Unter den Usern befinden sich auch zahlreiche Entscheider und Führungskräfte und so hat sich LinkedIn zu einer beliebten Social-Media-Plattform im B2B-Segment entwickelt – vor allem weil es einige Features bietet, um das Unternehmen ins richtige Licht zu rücken. Doch wie lassen sich diese Features optimal nutzen?

1. LinkedIn und SEO

Mit den richtigen Keywords werden Unternehmensprofile SEO-gerecht auf LinkedIn präsentiert. Dabei sollte vor allem auf Keyword-Stuffing verzichtet werden, denn übermäßig viele Keywords (15 und mehr) werden auf LinkedIn meist abgestraft und verschlechtern das Ranking. Passgenaue Keywords können beispielsweise über Tools wie keyword-tools.org gefunden werden.

2. Schnell auffindbare Vanity-URL

Bei der Vanity URL handelt es sich um die URL des jeweiligen Unternehmensprofils, die im Idealfall den Firmennamen enthalten sollte. Diese individuelle URL wird nicht automatisch generiert, sondern der Profilverwalter kann sie in den Einstellungen anpassen.

3. Mehrsprachige Profile anlegen

LinkedIn wird weltweit genutzt. Für internationale Unternehmen lohnt es sich daher, sowohl ein deutsches als auch ein englisches Profil anzulegen. Dies ist in wenigen Schritten möglich, indem man das deutsche Profil einfach spiegelt und dementsprechend anpasst.

4. Erweiterung des Netzwerks

Auf sozialen Medien wie LinkedIn geht es nicht um unilaterale Kommunikation, sondern um Interaktion. Wer nur Inhalte streut, kann das Netzwerk und die Reichweite des Unternehmensprofils ausbauen. Das funktioniert vor allem über das Liken und Kommentieren interessanter Beiträge anderer Nutzer. Außerdem ist es sinnvoll, wichtige Kontakte in relevanten und fachspezifischen Posts zu verlinken (durch die Erwähnung mit @Name). Das drückt Wertschätzung aus und stellt eine persönliche Ebene her.

5. Timing ist alles

Dank der Arbeit im Homeoffice sind momentan viele Nutzer früher am Tag auf sozialen Netzwerken aktiv als vor der Pandemie. Tendenziell ist deshalb morgens gegen 8 und 9 Uhr oder mittags zwischen 11 und 14 Uhr ein guter Zeitpunkt für das Networking oder Posten von Beiträgen. Auch der späte Nachmittag ab 17 Uhr kann eine günstige Zeit sein.

6. Die richtigen Posting-Formate nutzen

Sogenannte Rich-Media-Inhalte wie Bilder oder Videos erhalten auf LinkedIn im Schnitt 50 % mehr Reaktionen als andere Content-Formate. Daher ist es wichtig, nicht nur auf Textinhalte zu setzen, sondern Beiträge mit grafisch ansprechenden Bildern oder Videos zu veröffentlichen.

6. Relevanter Content ist King

Um inhaltlich herauszustechen und den Nutzern mit den Postings einen echten Mehrwert zu bieten, sollten die Profilverantwortlichen das aktuelle Branchengeschehen im Auge behalten und sorgfältig abwägen, welche Inhalte und Themen für die LinkedIn Community interessant sein könnten. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass gepostete Beiträge auch wahrgenommen werden.

7. Aktivitäten regelmäßig auswerten

Damit sich der hohe Aufwand auf LinkedIn lohnt, sollten die Aktivitäten fortlaufend überprüft werden. Wie alle gängigen sozialen Medien bietet auch LinkedIn ein eigenes Analytics-Tool. Dieses kann von allen Seitenadministratoren genutzt werden und gibt Auskunft über die Effektivität der jeweiligen Beiträge. Das Tool wertet aus, welche Content-Formate am besten performen und welche Zielgruppen erreicht werden.

Um als Unternehmen auf LinkedIn ein Netzwerk aufbauen zu können und mit den Beiträgen relevante Reichweiten zu erzielen, sollten alle Features der Plattform genutzt werden. Langfristig wird die Unternehmenspräsenz auf der Karriereplattform nur durch regelmäßige und sorgfältige Pflege erfolgreich performen.

Mehr Tipps zum Thema LinkedIn-Marketing unter: LinkedIn-Marketing: 11 Tipps für Ihr B2B-Marketing (hubspot.de)

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