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Zeitumstellung: Wie reagiert unser Körper?

Am Wochenende ist es wieder soweit – in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren auf die Winterzeit umgestellt. Wir bekommen also ein Stunde Schlaf geschenkt. Klingt erst einmal toll, vor allem, wenn ich an Montag denke, doch leider wird es dann auch wieder früher dunkel. So sehr ich mich über die zusätzliche Stunde freue, graut es mir auch ein bisschen vor der frühen Dunkelheit und ich frage mich, wie mein Körper mit dem Rhythmus umgeht. 

Mit der Winterzeit gilt in Deutschland wieder die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Bei den meisten Menschen ist die innere Uhr auf diese Normalzeit angepasst, denn der Organismus folgt einem bestimmten Rhythmus, der sich jeden Tag wiederholt. Blutdruck, Pulsfrequenz und Körpertemperatur unterliegen als biologische Funktionen den tagesrhythmischen Schwankungen. Vielen macht die Zeitumstellung durchaus zu schaffen und es treten mitunter Schlafprobleme auf. Auch ich fühle mich in der Winterzeit oft schlapp und müde. Grund dafür sind vor allem die veränderten Lichtverhältnisse, denn meist wird es schon gehen 17 Uhr langsam dunkel. Die Zeit, in der man tagsüber Sonnenlicht tanken kann, ist sehr begrenzt. Nach der Arbeit noch schnell einkaufen oder zu einem Termin und schon dämmert es draußen wieder.

Weniger Sonne – mehr Melatonin

Da die Sonne im Winter früher untergeht steigt gleichzeitig in unserem Körper auch früher der Spiegel des Schlafhormons Melatonin. Es senkt unsere Aktivität, macht müde und so ist es kein Wunder, dass ich im Winter meist schon um 9 Uhr abends auf der Couch einschlafe während ich in den Sommermonaten um diese Uhrzeit gerne noch eine Runde spazieren war oder mit Freunden im Garten zusammensaß. Kleine Schwankungen im biologischen Rhythmus können also schon Auswirkungen auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus haben. Unser Körper braucht einige Tage Zeit bis er sich an die Veränderungen angepasst hat. Bei älteren Menschen, Kindern oder Menschen mit Schlafproblemen kann es allerdings ein bisschen länger dauern bis sich der Körper auf die neue Zeit eingestellt hat.

So passt sich der Körper schneller an

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist wichtig, damit der Körper nach der Zeitumstellung nicht durcheinander kommt. Um abends nicht schon früher als sonst müde zu werden, hilft es, möglichst viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen, um ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen. Wer zudem körperlich aktiv ist und z.B. eine Runde im Park joggen geht, kurbelt gleichzeitig den Kreislauf und den Stoffwechsel an – Müdigkeit Fehlanzeige.   

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